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Gemeinde Altenholz blüht auf

Veröffentlicht in Umwelt und Natur

Die Gemeinde Altenholz beteiligt sich an der Initiative „Schleswig-Holstein blüht auf" und hat 2018 eine Blühfläche im Gemeindepark in Klausdorf angelegt. Diese Fläche befindet sich südlich des Rodelbergs zur Straße „Am Buchholz".

Insgesamt 100.000,00 € hatte das Land für Saatgut bereitgestellt. Flächeneigentümer wie Landwirte, Städte, Gemeinde und Unternehmen konnten sich für den Erhalt von kostenlosem Saatgut bewerben. Nach Begutachtung der ausgewählten Fläche durch den DVL - Deutschen Verband für Landschaftspflege, konnte die Gemeinde Altenholz von der Aktion profitieren und erhielt speziell auf die Bodenbedingungen der Fläche zugeschnittenes Saatgut.

Mittlerweile ist das Saatgut angewachsen, erste Mohnblumen zeigen sich. Doch damit auch alle Samen genug Licht zum Auskeimen bekommen, muss die Fläche nun erstmalig gemäht werden. Das Mahtgut wird abtransportiert. Im Herbst erfolgt ein zweiter Rückschnitt. Dies soll einer Verfilzung des Bestandes vorbeugen, welche Wurzelgräser und Kräuter zu stark fördern würde.

So wird die üppig bewachsene Fläche im Gemeindepark südlich des Rodelbergs in Kürze wieder ein etwas magereres Erscheinungsbild aufweisen – dies jedoch nur, um im Anschluss umso üppiger blühen zu können.

Gemeinde Altenholz
Der Bürgermeister
Fachbereich Bau- und Ordnungsamt

15 Jahre Netzwerk Nachbarschaft: Jubiläumsaktion "Jede Wiese zählt!"

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Janosch Optik JWZBildquelle "Netzwerk Nachbarschaft" Jetzt können NachbarInnen der Umwelt ihren grünen Daumen zeigen: Mit der Jubiläumsaktion "Jede Wiese zählt!" ruft das bundesweite Netzwerk Nachbarschaft zu mehr Wildwuchs im Quartier auf. Die Idee: Anwohnergemeinschaften sorgen für Artenvielfalt - direkt vor ihrer Haustür! Es ist ganz einfach und funktioniert überall. Auf Brachflächen am Straßenrand, in Hinterhöfen und Parks, in Kita- und Schulgärten, auf Verkehrsinseln oder Balkonen. Prominente Unterstützung für "Jede Wiese zählt!" kommt von Künstler Janosch und der Fernsehköchin Sarah Wiener. Auch die SozialministerInnen mehrerer Bundesländer fördern die Aktion und rufen mit aufmunternden Worten zum Mitmachen auf.

Säen und ernten
Den TeilnehmerInnen der Aktion werden bei Anmeldung kostenlos Bio-Samen und ein Hinweisschild zugesandt, mit dem sie ihre Wiese kennzeichnen. Im Gegenzu dokumentieren sie den Erfolg ihrer Pflanzaktion. Als Anerkennung gibt es eine bunte Plakette, die der Künstler Janosch gestaltet hat. Weitere Informationen, Checklisten und Beispiele von "grünen" Nachbarschaften sind auf https://www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe/jede-wiese-zaehlt/ hinterlegt.

Hoher Besuch
Mit der Aktion will das Netzwerk zu seinem 15-jährigen Bestehen ein sichtbares Zeichen setzen für den Artenschutz in den Quartieren. "Mehr Grün schafft ein gutes Mikro-Klima, nicht nur für die AnwohnerInnen, sondern auch für Pflanzen und Tiere", sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft. "Wir sprechen mit der Aktion AnwohnerInnen von jung bis alt an. Sie können jetzt direkt vor ihrer Haustür Patenschaften übernehmen, wie es sie vielerorts schon für Straßenbäume gibt." Zum Dank kommt dann auch "hoher" Besuch: Wildbienen, Käfer, Hummeln, Schmetterlinge und Co. finden hier Nahrung und ein neues Zuhause.

Auf die Straße - fertig - los!
Die Aktion dürfte viele NachbarInnen auf den Plan rufen. "Das Gefühl der Zugehörigkeit zum Quartier hat in den letzten Jahren stark zugenommen", so Mühlens. "Meine Straße ist mein Zuhause", sagen 69 Prozent der Deutschen laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Netzwerk Nachbarschaft. 68 Prozent wollen gemeinsam mit ihren NachbarInnen aktiv werden. Zunehmend beliebt sind dabei Begrünungsaktionen. Heute sind über 2.800 Nachbarschaften im Aktionsbündnis aktiv. Schirmherrin von Netzwerk Nachbarschaft ist Bundesministerin Dr. Franziska Giffey.

Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED

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Nach erfolgter Ausschreibung und Beauftragung zur Baumaßnahme „Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED“ in Teilgebieten der Gemeinde Altenholz im Jahr 2018 wurden die Arbeiten im März 2019 durch die beauftragte Firma Elektro Lorenzen aus Altenholz ausgeführt. In Teilbereichen im Ortsteil Klausdorf und auf dem Schulweg durch den Stifter Wald wurden die bestehenden veralteten Hochdruck-Quecksilberdampflampen (HQL) durch LED-Beleuchtung ausgetauscht.

Insgesamt umfasste die Maßnahme 347 Leuchten, davon

- 285 Pilzleuchten in den Wohnwegen und auf dem Schulweg
- 15 Kelchleuchten im Zentrum von Klausdorf, Bereich famila-Markt und
- 47 Kofferleuchten auf den Hauptstraßen Klausdorfer Str. und Altenholzer Str.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp über 200.000 EUR brutto.

Altenholz blüht durch

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Im Rahmen der Aktion „Altenholz blüht durch" (vgl. Artikel AKU AN-Nr. 11/2018) möchte die Gemeinde Altenholz Ihre Fotos von Blühpflanzen auf der Homepage der Gemeinde veröffentlichen. Machen Sie mit und schicken Sie uns Ihre Bilder!

Fotografieren Sie einfach, was Ihnen an Blühpflanzen vor die Linse kommt und senden Sie Ihre digitalen Bilder, mit Standort und Datumsangabe an die E-Mail Adresse des Bau- und Ordnungsamts Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ganz wichtig: Geben Sie im E-Mail Anschreiben Ihr schriftliches Einverständnis zur Veröffentlichung Ihrer Bilder in verschiedenen Medien der Gemeinde Altenholz, da wir die Fotos andernfalls nicht nutzen dürfen.

Zum Ende der Blühperiode stellen wir die erhaltenen Bilder online.

Gemeinde Altenholz
Der Bürgermeister
Bau- und Ordnungsamt

Fruchtfressende Tiere

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Liebe Altenholzer,

wie passen Insektenschutz und Vogelschutz zusammen? Beide Tierarten benötigen Raum, der ihrer jeweiligen Lebensweise entspricht. Während einjährige Blütenpflanzen jedes Jahr neu anfangen müssen, sind Sträucher als Lebensraum immer bereit.

Lebensräume für Insekten

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Liebe Altenholzer,

die Nachricht vom dramatischen Rückgang der Insekten ist offenbar angekommen. Auch wenn manch einer von Ihnen viele dieser „Krabbeltiere" wie Sandlaufkäfer, Ameise, Grabwespe oder Holzbiene gar nicht an sich heranlassen möchte, ist das Bewusstsein gestiegen, wie wichtig sie für die Lebensvorgänge um uns herum sind. So wächst die Bereitschaft, sich immer mehr Blühpflanzen in den Garten zu holen, damit die Insekten durchgehend von März bis Oktober immer Nahrung finden.