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Warntag 2022 - Feuerwehr richtet probeweise Notfalltreffpunkte ein

Veröffentlicht in Leben-Wohnen

Wir laden alle interessierten Altenholzerinnen und Altenholzer recht herzlich dazu ein, uns
am 08.12.2022 zwischen 19:30 – 20:30 Uhr
an den probeweise eingerichteten Notfalltreffpunkten zu besuchen.

Sie finden diese am Gemeindezentrum in Klausdorf (Klausdorfer Straße 78B), an der Gemeinschaftsschule in Stift (Danziger Str. 18c), an der Feuerwache in Knoop (Knooper Dorfstraße 2a) und an der Feuerwache in Klausdorf (An der Feuerwache 1). Gerne steht Ihnen das an den Notfalltreffpunkten eingesetzte Personal zu allen Fragen der Krisen- und Notfallvorsorge, dem Konzept der Notfalltreffpunkte und zum Warntag Rede und Antwort. Seien Sie dabei und werden gemeinsam mit uns Schritt für Schritt #krisenfit.

Bundesweiter Warntag 2022

Am Donnerstag, den 08.12.2022 ab 11:00 Uhr findet in diesem Jahr erneut ein bundesweiter Warntag statt. Dieser verfolgt zwei Hauptziele: zum einen die vorhandene (technische) Warninfrastruktur einem Belastungstest zu unterziehen und zum anderen die Bevölkerung für das Thema Warnung sowie auch zur Krisen- und Notfallvorsorge zu sensibilisieren.

Der Warntag in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein erfolgt eine Warnung in der Regel über Radio, Fernsehen, Internet, soziale Medien, Warn-Apps (z.B. NINA, Kat-Warn etc.), Notfalltreffpunkte (Katastrophenschutz-Leuchttürme) oder Lautsprecherdurchsagen.
Neu hinzu kommen in diesem Jahr Push-Meldungen durch das Cell Broadcast.

Zivilschutzsirenen werden auch in diesem Jahr, wie auch 2020, in Schleswig-Holstein nur in den wenigsten Gemeinden aufheulen.

Warum wird gewarnt?

Die Warnung der Bevölkerung ist ein wichtiger Eckpfeiler, um die Resilienz der Gesellschaft gegenüber Krisen aller Art zu steigern. Ereignisse wie die Corona-Pandemie, die Flutkatastrophe im Juli 2021, der andauernde Angriffskrieg in der Ukraine aber auch kleinere lokale Gefahrenlagen rücken die verschiedenen Warnkanäle regelmäßig in den Fokus.

Beim Test der technischen Warninfrastruktur in Deutschland sollen die Abläufe im Fall einer Warnung getestet werden. Deswegen wird der Prozess, von der Auslösung einer Warnmeldung bis hin zu ihrem Empfang auf Seiten der Bürgerinnen und Bürger, probeweise durchgespielt und somit auch die Warnmittel selbst getestet. Auf diese Weise können eventuell auftretende Herausforderungen oder Probleme von den jeweiligen Betreiberinnen und Betreibern der Warnsysteme und von den für die Warnmittel Verantwortlichen identifiziert und im Nachgang entsprechend behoben werden. Zweck der Probe ist dementsprechend ausdrücklich Schwachstellen im Warnsystem zu finden, um diese im Nachgang zu beseitigen und das System für den Ernstfall stabiler und effektiver zu machen.

Was passiert in Altenholz?

In Altenholz möchten wir diesen Tag zum Anlass nehmen, um das Konzept der Notfalltreffpunkte als Warnmittel zu testen. Daher werden wir den ebenfalls an diesem Tag stattfindenden Dienstabend der Feuerwehr dazu nutzen, die für einen Ernstfall geplanten Notfalltreffpunkte zwischen 19:30Uhr und 20:30Uhr in Betrieb zu nehmen. Dieses Konzept sieht vor, im Falle eines Blackouts oder eines großflächigen Telekommunikationsausfalles an verschiedenen Stellen der Gemeinde Altenholz notstromversorgte Notfalltreffpunkte in Betrieb zu nehmen um für die Altenholzer Bürgerinnen und Bürger mit Informationen und einer Notkommunikation (Notrufe) da zu sein. Im Ernstfall stehen an den Notfalltreffpunkten auch eine grundlegende Erste-Hilfe, eine Organisation von Selbsthilfe, eine Mindestversorgung mit Trinkwasser sowie eine erste psychosoziale Unterstützung zur Verfügung.

Ihre Feuerwehren Altenholz